Kongenshus-Gedenkpark
Entfernung: 17.71 Km
Die Geschichte der Heidekultivatoren
Im 1700. Jahrhundert war fast ein Drittel des Landes in Jütland Heide, das nicht für den Getreideanbau genutzt werden konnte. Daher beschloss König Frederik der 4. 1723, die Heiden in Ackerland umzuwandeln.
Der König erließ ein Dekret, das den Bürgern, die die Heide kultivieren wollten, Militär- und Steuerbefreiung versprach. Doch erst mit dem Verlust Schleswig-Holsteins 1864 nahm der Anbau richtig Fahrt auf.
Mindedalen
Entlang einer Schlucht im Park stehen 39 Steine, alle mit eingravierten Versen, Sprichwörtern oder einer Figur zur Erinnerung an jeden Herrn (ein Machtgebiet für eine Gruppe von Menschen), dessen Bevölkerung zur Kultivierung der Heide beitrug.
Außerdem wurden Pfarrsteine verlegt, auf denen mehr als 1.200 Namen mit den Namen der heidnischen Bauern eingraviert sind.
Im Jahr 2004 wurde der Gedenkpark für seine bemerkenswerte Landschaft mit dem internationalen Preis „Carlo Scarpa“ ausgezeichnet.
Der Gedenkpark ist ganzjährig geöffnet und am Eingang befindet sich die Ausstellung „Die Gesichter der Heiden“ mit Bildern von Menschen, die Ende des 1800. Jahrhunderts in den Heidelandschaften lebten.
Das Naturcafé im Mindeparken ist im Sommer geöffnet.
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Aktualisiert von: VisitAarhus | web@visitaarhus.com
